Kaum neun Monate ist es her, dass die Bezirksregierung mit den großen Steinhaufen den Siegweg, also unseren Hauptweg für Fußgänger und Radfahrende (letztlich vergeblich) zu sperren versucht hat. Da sich wie durch ein Wunder sehr bald Durchlässe in den Barrieren auftaten, mussten uns diese aber gar nicht besonders stören. Bis vor einigen Tagen durch die starken Regenfälle ein weiteres Stück vom Hang genau auf den Dreiseler Haufen rutschte und den Durchgang zu einer unangenehmen Kletterpartie machte - für Fußgänger schwer und mit dem Rad gar nicht zu überwinden. Wir fragen uns, was man seitens der Verantwortlichen (besonders die Kreisverwaltung) in den letzten Jahren und besonders seit dem großen Treffen aller möglichen Akteure aus Politik, Verwaltung, Bürgervereinen, ADFC...im letzten Frühjahr unternommen hat, um den Hang zu sichern. Die Antwort kann nur lauten: Nichts! Bevor nun auch noch das letzte Bisschen Rad- und Fußweg an der Sieg völlig zerbröselt, sollten sich die Betroffenen zusammensetzen und überlegen, wie man mit der neuen Situation umgeht. Taten statt warten!
Nachtrag vom 9.2.22: Im Auftrag des Landrats wurden wir informiert, dass der Kreis weitere Fördermittel beantragt hat und beabsichtigt, den Siegweg bis spätestens Ende 2023 instandzusetzen. Wir sind gespannt!
Welch eine Ironie! Während am Donnnerstag, den 28.1. in Dreisel und den benachbarten Vororten (Dattenfeld, Schladern) nach einem Rohrbruch höchstens noch ein heiseres Röcheln aus den Wasserhähnen kam, plätscherte unten im Dorf das Wasser wieder wie zu den alten Vor-Kanalbauzeiten Ende der Neunziger aus dem Brunnen. Die Firma Besling hatte im Auftrag der Dorfgemeinschaft das Rohr per Kamera gecheckt und "durchgepustet" und schon lief das beliebte kühle Nass wieder. Die frohe Kunde erreichte auch schnell Joachim Gauchel in Aachen, der dann gleich ein Foto von 1984 und einen Zeitungstext von 1997 zu dem Thema schickte. Beides findet ihr unter GALERIE.
Wenn's dauerhaft so bleibt - vielleicht Grund genug für ein Nach-Corona-Brunnenfest im Sommer?
"Tue Gutes und rede drüber" - nach diesem Motto spendete die Dorfgemeinschaft Dreisel die Erlöse der Weihnachtsbasare 2019 und 2021 an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.
Die Initiatoren Thorsten Gabriel und Hans Rohm übergaben den €1000,- Spendenscheck in Begleitung von Gerd Hundenborn an die Hospiz-Mitarbeiterin Rebecca Kranz. Damit kann den schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, die nicht wieder nach Hause zurückkehren werden, ein Stück Lebensqualität geschenkt werden. Im Hospiz finden sie Halt und liebevolle Begleitung auf dem letzten Stück ihres kurzen Lebens. Davon konnten sich die beeindruckten Besucher vor Ort überzeugen.
Es soll nicht der letzte Besuch aus Dreisel gewesen sein!
Wieder neigt sich ein Jahr mit vielen Tiefen dem Ende entgegen. Corona und die Flutkatastrophe so ganz in unserer Nähe haben uns nachdenklich werden lassen und mit dafür gesorgt, dass wir die Höhen und die schönen Dinge in unserem Leben besonders zu schätzen lernen. Leider hat es wenig persönliche Begegnungen gegeben - hoffen wir auf 2022!
Wir, das Team der Dorfgemeinschaft, sagen DANKE für eure Mithilfe, für eure Unterstützung und für euer Vertrauen Dies ist verbunden mit dem Wunsch, dass dieses Weihnachtsfest für alle ein möglichst besinnliches und in Teilen frohes Fest wird, mit so viel Liebe, Wärme und Licht wie möglich. Unsere Gedanken sind auch beim Jahreswechsel bei euch, verbunden mit der Hoffnung auf bessere und wieder fröhliche gemeinsame Stunden. Bleibt gesund!
Birgit Amelsberg für den Vorstand der Dorfgemeinschaft Dreisel
Auch in diesem Jahr wird die Vorfreude auf Weihnachten - nicht nur in Dreisel - wieder von der Pandemie eingeschränkt.
So müssen gleich zwei traditionelle Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft Dreisel in diesem Jahr abgesagt werden: Die Seniorenweihnachtsfeier wird ebensowenig stattfinden wie das Weihnachtsliedersingen am 4. Advent.
Allerdings soll das im Vorjahr begonnene "Dreiseler Adventsfenster" zwischen dem 1. und 24. Dezember als Freiluftveranstaltung an unterschiedlichen Orten unter Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden, beginnend bei Margret und Bernd Overhaus am Mittwoch, den 1.12.






